Baubiologie ist die Lehre ...

... von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Wohn-Umwelt.

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Statuten baubiologie südtirol

Stand vom  30.12.2018

Artikel 1: Name, Sitz, Dauer und Rechtssubjekt

 

1.1 Name

Es besteht der Verein welcher in deutscher Sprache die Vereinsbezeichnung "baubiologie südtirol“

und in italienischer Sprache die Vereinsbezeichnung "bioedilizia sudtirolo“ führt (nachfolgend kurz

Verein genannt).

1.2 Sitz

Der Verein hat seinen Sitz beim Vorsitzenden, sofern nicht ein anderer Sitz vom Vorstand bestimmt wird.

1.3 Dauer

Die Dauer des Vereins ist unbegrenzt.

1.4 Rechtssubjekt

Es handelt sich um einen Verein mit Sprachgruppen übergreifender Tätigkeit in Südtirol. Der Verein ist

nicht auf Gewinn ausgerichtet und gilt im Sinne von Artikel 36 und ff. des italienischen

Zivilgesetzbuches als nicht gewerbliche Körperschaft.

 

Artikel 2: Zweck und Aufgabe des Vereins

2.1 Zweck

Der Verein ist ein Zusammenschluss jener Personen, Firmen, Verbände und Institutionen, die am

gesunden und ökologischen Bauen, Wohnen und Arbeiten interessiert sind. Er bezweckt die

ganzheitliche Sichtweise der Bereiche: Umwelt – Mensch – Wohnen – Arbeiten. Diese Sichtweise

bildet auch die Basis aller Aktivitäten des Vereins. Der Verein vertritt auf wissenschaftlicher,

technischer, handwerklicher und ideeller Ebene die Interessen der Vereinsmitglieder und allgemein die

Belange der Baubiologie.

2.2 Aufgaben

Zu den konkreten Aufgaben des Vereins gehören:

a) die Entfaltung verschiedener Tätigkeiten und die Förderung von Aktivitäten, welche geeignet sind,

im weitesten Sinne die Belange des gesunden und umweltverträglichen Bauens, Wohnens und

Arbeitens zu vertreten und zu verbreiten;

b) die Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Seminare, Tagungen, Ausstellungen, Publikationen,

Medienarbeit);

c) die Errichtung von Beratungsstellen;

d) die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder in den Bereichen Baubiologie und Ökologie;

e) der Kontakt und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen und Institutionen im In- und

Ausland mit gleichen Zielsetzungen;

f) der Ankauf von Geräten und Einrichtungen, die für die Erreichung des Vereinsziels notwendig sind;

g) die Schaffung einer Bibliothek und die Einrichtung einer Datenbank im Bereich der Tätigkeit des Vereins;

h) die Gründung von Arbeitsgruppen in den verschiedenen Landesteilen Südtirols und Fachgruppen

für einzelne Sachbereiche;

i) der Verbraucherschutz zählt im Sinne der oben genannten Ziele zu einer der wesentlichen

Aufgaben des Vereines.

 

Artikel 3: Finanzierung und Vermögen

3.1 Finanzierung

Der Verein bezieht seine finanziellen Mittel aus:

• Mitgliedsbeiträgen

• Spesenbeiträgen

• Geld- und Sachspenden

• Beiträgen öffentlicher und privater Körperschaften

• Einnahmen aus Veranstaltungen, Seminaren und anderen Dienstleistungen

• Einnahmen aus dem Verkauf von Publikationen

• Einnahmen aus Werbung und Sponsoring

3.2 Vermögen

Das Vereinsvermögen setzt sich aus den beweglichen und unbeweglichen Gütern zusammen, die der

Verein durch Kauf oder Schenkung erwirbt. Die beweglichen Güter werden in einer Inventarliste

erfasst. Das Verleihen von Geräten an Mitglieder ist in der Geschäftsordnung geregelt.

Sämtliche Einnahmen, Reserven und .berschüsse sind für die statutarischen Zwecke des Vereins zu

verwenden und dürfen weder direkt noch indirekt unter den Mitgliedern verteilt werden.

 

Artikel 4: Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Tätigkeitsbericht und die

Jahresabschlussrechnung (Finanzbericht und Vermögensrechnung) müssen innerhalb April des

darauf folgenden Jahres der Vollversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden.

 

Artikel 5: Mitgliedschaft

Es wird unterschieden zwischen ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Eine zeitlich befristete

Mitgliedschaft ist nicht möglich. Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge, die von der Vollversammlung

festgelegt werden, nicht übertragbar sind und nicht aufgewertet werden.

5.1 Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können neben den Baubiologen alle werden, die am gesunden und ökologischen Bauen,

Wohnen und Arbeiten interessiert sind.

5.2 Ehrenmitglieder

Zum Ehrenmitglied kann die Vollversammlung auf Vorschlag des Vorstandes Personen ernennen, die

sich besondere Verdienste für den Verein erworben haben.

 

Artikel 6: Rechte und Pflichten der Mitglieder

6.1 Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder

Die ordentlichen Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und

passive Wahlrecht. Sie haben das Recht, an den Versammlungen und Veranstaltungen teilzunehmen

und Vorschläge, bzw. Anträge zur Vereinstätigkeit einzubringen.

Sie haben die Pflicht, die Statuten einzuhalten, die Beschlüsse der Organe zu respektieren, die

Interessen des Vereins zu fördern und den jährlichen Mitgliedsbeitrag termingerecht zu entrichten.

6.2 Rechte und Pflichten der Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder haben das Recht, zu allen Versammlungen und Veranstaltungen eingeladen zu

werden. Sie haben kein Stimmrecht und kein Wahlrecht in der Vollversammlung. Vom jährlichen

Mitgliedsbeitrag sind sie befreit.

 

Artikel 7: Erwerb der Mitgliedschaft

Über die Aufnahme von Mitgliedern, welche schriftlich beim Vorstand zu beantragen ist, entscheidet

der Vorstand. Eine eventuelle Nichtaufnahme muss begründet werden. Die Einzelheiten des

Aufnahmeverfahrens sind in der Geschäftsordnung geregelt.

 

Artikel 8: Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt, Streichung oder durch Ausschluss.

8.1 Freiwilliger Austritt

Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich und muss dem Vorstand schriftlich

mitgeteilt werden.

8.2 Streichung

Ein Mitglied, welches trotz Mahnung den Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr nicht entrichtet, wird

zum 31.12. automatisch aus dem Mitgliederverzeichnis gestrichen.

8.3 Ausschluss

Bei schweren Verstößen gegen die Statuten oder gegen die Beschlüsse der Vereinsorgane können

Mitglieder (nach einer schriftlichen Ermahnung) vom Vorstand mit der Zweidrittelmehrheit aus dem

Verein ausgeschlossen werden. Dagegen kann das Mitglied Einspruch bei der Vollversammlung einlegen.

Mitglieder, welche freiwillig austreten, gestrichen oder ausgeschlossen werden,

haben keinen Anspruch auf die Rückerstattung geleisteter Beiträge.

 

Artikel 9: Ehrenamtlichkeit

Die Mitglieder und die Vereinsorgane (Vorstand und Rechnungsrevisoren) arbeiten ehrenamtlich. Den

Mitgliedern der Vereinsorgane werden keine Sitzungsgelder ausbezahlt. Die dokumentierten Spesen

werden hingegen vergütet. Die Einzelheiten der Spesenvergütung sind in der Geschäftsordnung geregelt.

Andere Leistungen wie z.B. Vorträge oder Projektarbeit können, unabhängig davon, ob von

Mitgliedern oder Nichtmitgliedern erbracht, vergütet werden. Die Höhe und die Form der

Entschädigungen sind in der Geschäftsordnung festgelegt.

 

Artikel 10: Vereinsorgane

Im Verein werden die folgenden Organe bestellt:

a Vollversammlung

b Vorstand

c Vorsitzende

d Rechnungsrevisoren

e Schiedsgericht

 

Artikel 11: Die Vollversammlung

11.1 Einberufung

Eine Vollversammlung wird wenigstens einmal im Jahr und zwar innerhalb April einberufen. Außerdem

wird dann eine Vollversammlung einberufen, wenn der Vorstand es für notwendig erachtet, oder wenn

mindestens 10 Prozent der Mitglieder unter Angabe des Grundes dies schriftlich verlangen.

Die Einberufung erfolgt schriftlich mit Angabe der Tagesordnung und mindestens 10 Tage vor dem Termin.

11.2 Aufgaben

In den Zuständigkeitsbereich der Vollversammlung fallen:

a die Genehmigung des Tätigkeitsberichtes und des Tätigkeitsprogramms;

b die Genehmigung der Jahresabschlussrechnung (Finanz- und Vermögensrechnung);

c die Entlastung des Vorstandes;

d die Wahl der Organe;

e das Festlegen des Mitgliedsbeitrages;

f die Behandlung der Rekurse ausgeschlossener Mitglieder;

g die Änderung der Vereinsstatuten. Für die Änderungen der Vereinsstatuten ist eine 2/3

Mehrheit der gültigen Stimmen notwendig;

h die Auflösung des Vereins (vgl. dazu Art. 16).

11.3 Beschlussfassung

Die Vollversammlung ist in erster Einberufung beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der stimmberechtigten

Mitglieder anwesend ist. In zweiter Einberufung, welche eine Stunde später angesetzt wird, ist die Vollversammlung

bei jeder Anzahl der Anwesenden beschlussfähig.Die  Beschlussfassung erfolgt, sofern nicht ausdrücklich eine qualifizierte

Mehrheit vorgesehen ist, mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Beschlüsse werden protokolliert. Jedes Mitglied verfügt

über eine Stimme.

11.4 Vorsitz

Den Vorsitz in der Vollversammlung führt der Vorsitzende und in seiner Abwesenheit der Stellvertreter.

 

Artikel 12: Der Vorstand

12.1 Zusammensetzung

Der Vorstand besteht aus mindestens vier und höchstens elf von der Vollversammlung gewählten

Mitgliedern. Der Vorstand haftet solidarisch und bleibt für zwei Jahre im Amt. Seine Mitglieder sind

wiederwählbar.

12.2 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Vollversammlung für die Dauer von 2 (zwei) Jahren geheim gewählt.

Wählbar sind alle ordentlichen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit wird eine Stichwahl

durchgeführt. Der Vorstand wählt in der ersten Sitzung nach der Wahl aus seiner Mitte den/die

Vorsitzende und den/die Stellvertreter/in, den Kassier und den Schriftführer. Scheidet ein

Mitglied vorzeitig aus, rückt der erste Nichtgewählte nach. Sind keine Nachrückenden

vorhanden, wird bei der nächsten Vollversammlung das ausgeschiedene Vorstandsmitglied

mittels Wahl nachbesetzt.

Der Vorstand löst sich auf, wenn, aus welchen Gründen auch immer, mehr als die Hälfte der

Vorstandsmitglieder ausgeschieden sind. In diesem Falle muss innerhalb von 60 Tagen eine

Vollversammlung einberufen werden, die den Vorstand neu bestellt. Bis zur Neubestellung des

Vorstandes werden die Geschäfte bzw. notwendigen Tätigkeiten von den verbliebenen

Vorstandsmitgliedern erledigt.

12.3 Aufgaben

Die Aufgaben des Vorstandes umfassen:

a die Führung und Verwaltung des Vereins;

b die Aufnahme von Neumitgliedern;

c die Streichung und den Ausschluss von Mitgliedern;

d die Durchführung der Vollversammlungsbeschlüsse, soweit diese nicht

ausdrücklich einem anderen Organ vorbehalten sind;

e die Erstellung und Genehmigung der Geschäftsordnung;

f das Einsetzten und Auflösen von Arbeitskreisen, Fach- und Projektgruppen;

g die Erstellung des Haushaltsvoranschlages und der Jahresabschlussrechnung;

h die Einberufung der Vollversammlungen; 

i das Treffen von Disziplinär-Maßnahmen gegenüber den Mitgliedern

12.4 Beschlussfassung

Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens der Mehrheit seiner Mitglieder beschlussfähig. Die

Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und in einem Protokoll

festgehalten.

12.5 Einberufung und Vorsitz

Der Vorstand tritt immer dann zusammen, wenn es der/die Vorsitzende oder mindestens zwei

Vorstandsmitglieder für nötig erachten. Die Einberufung erfolgt schriftlich (Brief, E-Mail, Fax, SMS) mit

Angabe der Tagesordnung fünf Tage vor dem Termin.

Den Vorsitz führt der Vorsitzende und in seiner Abwesenheit der Stellvertreter.

 

Artikel 13: Der Vorsitzende

Der Vorsitzende ist der gesetzliche Vertreter des Vereins. Er vertritt den Verein nach innen, gegenüber

Dritten und bei Gericht. In seiner Abwesenheit übernimmt der Stellvertreter alle seine Funktionen und

Aufgaben. Der Vorsitzende kann seinem Stellvertreter gewisse Aufgaben teilweise oder ständig

übertragen, falls dieser damit einverstanden ist.

Das Amt des Vorsitzenden und des Stellvertreters ist unvereinbar mit der Qualifikation eines

entlohnten Angestellten/Mitarbeiters des Vereins.

 

Artikel 14: Die Rechnungsrevisoren

Von der Vollversammlung werden zwei Rechnungsrevisoren für die Dauer von 3 (drei) Jahren

gewählt. Sie müssen nicht Mitglied im Verein sein. Sie überprüfen die Finanzgebarung und die

Jahresabschlussrechnung. Sie legen der Mitgliederversammlung jährlich einen schriftlichen Bericht vor.

 

Artikel 15: Schiedsgericht

In allen Streitfällen zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern oder zwischen den Mitgliedern

untereinander entscheidet das Schiedsgericht. Es besteht aus drei Mitgliedern, wovon zwei von den

interessierten Parteien bestimmt werden und das dritte vom Vorstand bestimmt wird (aber nicht aus

seiner Mitte).

Dieses übernimmt den Vorsitz. Das Schiedsgericht hat größte Freiheiten in Bezug auf die

Untersuchung und Schiedsspruch, welcher definitiv ist. Zu verhängende Disziplinarmaßnahmen sind im Statut bzw. in der Geschäftsordnung festgelegt.

 

Artikel 16: Auflösung des Vereins

Für die Auflösung des Vereins und die Zuweisung des Vermögens ist die Vollversammlung zuständig.

Dazu sind die Anwesenheit von zwei Drittel der Mitglieder und die Zustimmung von mindestens zwei

Drittel der Anwesenden erforderlich.

Das restliche Vermögen wird im Falle der Auflösung, nach Anhörung des dafür zuständigen

Kontrollorganes, einer anderen Non-Profit-Organisation mit ähnlichen Zielsetzungen zur Verfügung gestellt.

Die Vollversammlung bestellt zu diesem Zweck einen Liquidator.

 

Artikel 17: Regelung laut ZGB

Alles, was in diesem Statut nicht ausdrücklich festgelegt ist, wird durch die Vorgaben des

Zivilgesetzbuches (ZGB), Art. 36 und ff. sowie durch die gesetzlichen Bestimmungen für die nicht

gewerblichen Körperschaften, insbesondere jene laut DPR 917/86, Art. 148, geregelt.

 

Artikel 18: Gleichberechtigung der Geschlechter

Die Fassung der vorliegenden Statuten ist der Einfachheit halber nur in männlicher Form gehalten. Es

wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im Verein „baubiologie südtirol“ Männer und Frauen in jeder Hinsicht gleichgestellt sind.



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